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Erfahrungsbericht Juni 2008
WLAN-Stick installieren und Drahtlosverbindung zum DSL-Router herstellen

Besonderheit: funktioniert auch bei SSID unsichtbar

 MICROSOFT® Windows Vista Ultimate
 T-HOME® Speedport W101 Stick und Speedport W700V

Zunächst mit einer LAN Verbindung im Konfigurator unter Netzwerk/Wireless LAN erste Einstellungen festlegen und speichern.




Nun unter Sicherheit den Namen des Netzes (SSID), die Sichtbarkeit, die Verschlüsselungsart (WPA/WPA2 mit Preshared Key ist voreingestellt) und den Schlüssel selbst festlegen.




Diese Einstellung speichern und anschließend das Konfigurationsprogramm beenden.

Nun können wir das LAN Kabel entfernen.


Es geht zur Installation des WLAN Adapters. Das ist in unserem Fall der Speedport W101 Stick.

Dem Stick beigefügt ist eine schwarze CD mit Software und Treibern des Herstellers.

Falls man den Stick wie so oft etwas voreilig eingesteckt hat, ist das in diesem Fall überhaupt nicht schlimm. Man kann ihn “stecken lassen“ wie man so schön sagt. Er leuchtet furchtbar wichtig, funktioniert aber noch nicht.

Windows erkennt das Gerät und will Treiber installieren. Hier klicken wir einfach auf Abbrechen. Wie es weitergeht wenn man hier NICHT auf abbrechen klickt wird in diesem Dokument weiter unten beschrieben. Das ist keineswegs uninteressant. Wir aber gehen zunächst den klassischen Weg und der heißt Abbrechen.

Nun legt man die schwarze CD ein. Sie startet automatisch, falls nicht, dann klicken wir im Arbeitsplatz doppelt auf das entsprechende Laufwerk.


Jetzt übernimmt die CD das Kommando und zeigt sich so:




Wir klicken auf den linken Button INSTALLATION und sehen nun das folgende Willkommen-Fenster:




Einmal WEITER auswählen. Es erscheint ein neues Fenster:




Hier hätten wir auch die Wahl, die Treiber ohne die Software zu installieren. Bitte zunächst beide Häkchen drin lassen. Und WEITER.




Die Installation ist abgeschlossen. Fertig stellen auswählen.

Nach dem Neustart ist gleich der WLAN Manager geöffnet und zeigt den Reiter Verbindungsinformationen:




Die Verbindungsinformationen sind natürlich noch leer, da keine Verbindung besteht.


Öffnen wir mal die SITE-Übersicht (typisch englisch deutsches Telekomwort):




Hier wird es lebendiger. Die Software hat längst die Umgebung nach WLAN Netzen in Reichweite gescannt. Angezeigt aber werden nur sichtbare Netze. Da unser Netz unsichtbar ist sehen wir es nicht (ach). Das ist gar nicht schlimm, denn die Software sieht es durchaus, zeigt es aber wunschgemäß (Häkchen im Router) nicht an. Wir können uns auch mit einem unsichtbaren Netz verbinden, wenn es nur in Reichweite ist. Alles was wir dazu kennen müssen ist der Name die Verschlüsselungsart und den Schlüssel. Und das alles kennen wir doch!

Bei fast allen Telekom Routern wird WPA2/PSK verwendet.

Netzwerkname und Schlüssel finden wir auf den Aufklebern auf dem Gerät (oder auf dem Handbuch).

Wir öffnen jetzt den dritten Reiter Profil.




Hier finden wir ein Default (Standard) Profil. Wir löschen es, der Einfachheit halber und klicken dann auf Hinzufügen. Nun können wir unser eigenes Profil erstellen! Profile haben was.




Das rechte Infofenster können wir ignorieren. Es dient wie der Name schon sagt nur der Information (über sichtbare Netze in Reichweite).

Nur Links können wir uns profilieren.

Zunächst geben wir den Profilnamen ein. Der Profilname hat nichts mit der SSID zu tun, wir können ihn beliebig vergeben. Die SSID kommt in die nächste Zeile. Als Netzwerktyp wählen wir immer Infrastruktur aus, es sei denn im Netzwerk befindet sich kein WLAN-Router. Und weiter geht es mit WEITER.




Wir wählen WPA2/PSK (Pre-shared key) aus und klicken auf WEITER.




AES ist sicherer als TKIP meint Wikipedia. Funktionieren würde beides. Mit den Routereinstellungen konform ist AES.

In die nächste Zeile tragen wir den Schlüssel ein und klicken auf WEITER.




Hier sehen wir nun eine Zusammenfassung unserer Auswahl. Falls wir uns irgendwo vertan haben, können wir zurück. Wir aber klicken auf SPEICHERN.




Fein! “Jetzt aktivieren“ wird ausgewählt. Später aktivieren wäre eine Möglichkeit, wenn Schweinebacke noch nicht in Reichweite ist (weil wir z.B. aus Nürnberg kommend im Zug nach Hamburg sitzen) und wir kaum erwarten können, uns mit Schweinebacke zu verbinden. Um das mal in Erinnerung zu rufen, WLAN wurde überwiegend mit Blick auf Mobilität entwickelt. So erklärt sich das eine oder andere Merkmal, bei dem man sich auf den ersten Blick nach dem Sinn fragt. Wir also wählen JETZT und kehren damit zurück an den Anfang, zu den Verbindungsinformationen, die nun nicht mehr leer sind.




Auch wenn ein direkter Hinweis im Statusfenster fehlt, wir sind verbunden mit Schweinebacke!

Signalstärke und Verbindungsqualität geben eine Routereinstellung wieder: “Sendeleistung Mittel“ (siehe oben). Mit “Hoch“ könnte man hier mehr Punkte erzielen. Ob die orangenen Punkte dann grüner oder einfach nur mehr werden hab ich nicht ausprobiert. “Mittel“ strahlt halt weniger, es muss ja nicht immer volle Leistung sein. Aber das ist jedem selbst überlassen. Um das als Fehlerquelle auszuschließen kann man im Router “Hoch“ auswählen.

Windows erkennt die neue Verbindung sofort und fragt uns ob Schweinebacke ein privates oder öffentliches Netz sein soll. Das folgende Fenster blendet sich von selbst ein:




Solange wir zu Hause nur einen PC haben und nicht ein kleines Netzwerk von Computern unter denen wir intern Daten austauschen wollen, können wir ruhig ÖFFENTLICH wählen. Diese Einstellung würde einem Eindringling die Arbeit etwas erschweren. Diese Einstellung lässt sich später wieder ändern, wie Windows gleich mitteilt:




So, das können wir schließen. Wir haben fertig. Ein Test:

Verbindung wird hergestellt...




Wir sind online.


Nun schauen wir uns die Verbindung einmal näher an. Dazu machen wir einen Rechtsklick auf das WLAN-Symbol in der Taskleiste.




Wir wählen “Netzwerk- und Freigabecenter“




Unter der oberen Grafik sehen wir nun unsere WLAN-Verbindung mit Schweinebacke und können uns den Status anzeigen lassen. Dazu klicken wir auf Status.




Hier ist noch nicht so viel zu sehen, also klicken wir mal auf Details.



Hier sehen wir nun etwas ganz wichtiges, nämlich erstens ob DHCP eingeschaltet ist (Pflicht) und zweitens die IP- Adresse der Verbindung. Warum ist DHCP Pflicht? Der Router kann, wenn der Schlüssel falsch ist, der Verbindung keine IP Adresse zuweisen. Er schickt zwar eine auf den Weg und die kommt auch an, aber Windows kann es nicht entschlüsseln. Windows ersetzt die Lücke dann mit einer eigenen IP Adresse, die mit 169 beginnt. Das heißt die Verbindung zum Router ist tot, auch wenn eine Verbindung zu Schweinebacke besteht. In 99% aller Fälle liegt das am falschen WLAN Schlüssel. Schalten wir nun DHCP aus und vergeben eine feste IP Adresse, wäre das etwa so, als leuchtete eine Warnlampe im Tachometer unseres Autos und wir lösten das Problem indem wir die Warnlampe herausschrauben. DHCP ist also ein wichtiger Indikator bei der Fehlersuche. Mit festen IP Adressen, werden wir unweigerlich in die Irre gehen wenn der WLAN Schlüssel falsch ist. Das kostet viel Zeit und Energie.




Nun schließen wir das Detailfenster wieder und klicken im Statusfenster auf Drahtloseigenschaften, das ist neben an.
Wir sehen die Drahtloseigenschaften:



Das mittlere Häkchen empfehle ich zu entfernen, wobei ich mir nicht sicher bin, ob es schädlich wäre es drin zu lassen. Ich vermute es aber. Bevorzugte Netze sind z.B. die, zu denen schon einmal eine Verbindung bestanden hat. Wenn das das Netz des Nachbarn ist, und dieses Netz mittlerweile geändert wurde, versucht Windows eifrig eine Verbindung mit diesem Netz herzustellen, wenn mein eigener Router aus- und das Häkchen hier gesetzt ist. Das kann dauern. Ich entferne es rein vorsorglich.

Unter dem Reiter Sicherheit werden die Verschlüsselungseigenschaften angezeigt. Dort im laufenden Betrieb (also jetzt) etwas zu ändern wäre das aus für die Verbindung, es sei denn wir änderten es auch im Router. Aber die Eigenschaften hatten wir ja längst im Router festgelegt. So sehen sie für die Verbindung aus:



Nun mal auf OK oder Abbrechen je nachdem ob wir Änderungen speichern wollen oder nicht. Wir sehen wieder das Statusfenster und klicken mal auf Eigenschaften:




Das Häkchen IPv6 ist zu entfernen, falls Probleme mit der Verbindung bestehen. IPv6 ist Zukunftsmusik. Näheres sagt Wiki. Weiterhin kann es für die Fehlersuche bzw. Reparatur sinnvoll sein, sämtliche Einträge zu entfernen die über die oben angezeigten hinausgehen. Das sind z.B. Symantec- Norton- Aegis- oder Telekom Einträge. Diese stören oft, wenn mit der entsprechenden Software nicht richtig umgegangen wurde, was meist der Fall ist. Hier ist allerdings entsprechendes Fingerspitzengefühl gefragt. Das Fester schließen wir auch hier mit OK oder Abbrechen, je nachdem.


Nun versuchen wir einmal den Stick allein- also ohne die Herstellersoftware zu benutzen.

Wir deinstallieren den WLAN- Manager. Die Treiber werden dabei mit entfernt, aber das macht nichts. Wir folgen nun der Aufforderung den Rechner neu zu starten. Der WLAN-Stick bleibt die ganze Zeit gesteckt. Nach dem Neustart erkennt Windows die neue Hardware. Dies kann einige Sekunden dauern. Falls nichts passiert (und nur dann), ziehen wir den Stick einmal heraus und stecken ihn neu ein. Spätestens jetzt will Windows Treiber installieren.




Obwohl im oberen Bild der mittlere Eintrag aktiv ist, wählen wir den oberen Eintrag. Windows fordert uns nun auf den Datenträger für den Speedport einzulegen.




Wir klicken nirgends, und legen nur die CD ein. Windows macht alleine weiter und es kommt nach ein paar Sekunden folgende Meldung:




Wir klicken nun einmal auf das Netzwerksymbol in der Taskleiste und wählen "Verbindung mit einem Netzwerk herstellen". Es erscheint folgendes Fenster:




Schweinebacke ist wunschgemäß unsichtbar, sonst könnten wir uns hier gleich verbinden.

Das Verbinden mit dem eigenen Netz über diesen Weg wäre praktisch, birgt aber eine häufige Fehlerquelle in sich: Wenn ich z.B. bei einem früheren Versuch den Schlüssel falsch eingegeben hatte, würde jetzt beim Verbinden dieser falsche Schlüssel hervorgeholt werden. Falls also das Netz in der Liste sichtbar ist und keine Verbindung erfolgreich hergestellt werden kann, muss es entweder entfernt werden, oder neu konfiguriert.

Ich empfehle entfernen und anschließend ein ganz neues Netz einrichten.


Wie wird ein Netz entfernt?


Im Netzwerk und Freigabecenter auf Drahtlosnetzwerke verwalten klicken. Es erscheint folgendes Fenster:




Hier können wir es mit einem Rechtsklick entfernen oder die Eigenschaften ändern.

Wir wählen entfernen.

Anschließend klicken wir im Netzwerk und Freigabecenter auf “Eine Verbindung oder ein Netzwerk einrichten“.

Es erscheint folgendes Fenster:




Aus den Optionen wählen wir “Manuell mit einem Drahtlosnetzwerk verbinden“.

Nun werden wir wieder nach Einzelheiten gefragt:




Die beiden Häkchen unten besonders das zweite sind wichtig, denn damit wird nach dem Start des Rechners
die Verbindung zu Schweinebacke automatisch hergestellt auch wenn das Netz unsichtbar ist.

Ein neues Fenster gibt es mit WEITER:




Nun brauchen wir nur noch schließen und sehen unser unsichtbares Netz als verbunden in der Liste:




Das Fenster können wir mit X schließen.




Wir sind drin...


So ich hab beim Schreiben viel Arbeit gehabt und auch viel Spaß.

Und beides wünsche ich Ihnen auch.


Hamburg, 22.6.2008

© Detlef Schweigert


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